Willkommen zum DiabSite Diabetes-Radio!
Hier finden Menschen mit Diabetes, Diabetes-Experten und am Diabetes Interessierte aktuelle Diabetes-Informationen zum Anhören - unter anderem Interviews mit namhaften Experten und aktuelle Berichte über Neues aus Diabetologie, Industrie und Forschung.

Montag, 3. November 2008
Am Rande einer Informationsveranstaltung der Sanofi-Aventis-Initiative “Gesünder unter 7″ (Langzeitblutzuckerwert HbA1C unter 7 Prozent) in Berlin konnte DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff mit den zweifachen und amtierenden Weltmeistern in der Kombination sprechen - Christoph Kies aus Dresden und Blanca Ribas Turon aus Barcelona. Vor begeistertem Publikum zeigten die beiden, wie viel Spaß es machen kann, beim Tanzen Muskeln, Koordinationsfähigkeit und den ganzen Körper zu trainieren. Im Interview erzählen sie, wie sie selbst zum Tanzen gekommen sind und warum gerade Tanzen ein idealer Sport auch für etwas ältere und/oder aus der Übung gekommene Menschen ist. Am 29. November wollen Christoph Kies und Blanca Ribas Turon versuchen, ihren Weltmeistertitel in zehn Standard- und Lateintänzen in der Berliner Max-Schmeling-Halle zu verteidigen. Natürlich würden sie sich sehr über zahlreiche Besucher und viele, die sich im Sinne der Diabetestherapie und -prävention dem Tanzsport zuwenden, freuen!
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Martina Koppelwieser, 3. November 2008, 19.21 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Samstag, 11. Oktober 2008
Diese Meinung vertritt zumindest Dr. Christian Leiber, Oberarzt in der Abteilung Urologie am Universitätsklinikum Freiburg, Facharzt für Urologie und Andrologie und FEBO (Fellow of the European Board of Urology), den wir anlässlich des dritten Männergesundheitstages am Freiburger Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. (ISG) zum Thema Erektionsstörungen befragt haben. Dr. Leiber erläutert, warum gerade Diabetiker besonders häufig davon betroffen sind, warum es für viele so schwierig ist, das Thema bei ihrem Hausarzt oder Diabetologen anzusprechen, welche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen und welche dieser Therapien von der Kasse übernommen werden. Weiteres Gesprächsthema, das alle Menschen mit Diabetes, die noch nicht an Impotenz leiden, besonders interessieren sollte: Worauf ist zu achten, damit es gar nicht erst zu Potenzstörungen kommt oder das Auftreten zumindest herausgezögert wird?
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Martina Koppelwieser, 11. Oktober 2008, 22.33 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Mittwoch, 9. Juli 2008
Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seinen Beschluss zur Verordnungsfähigkeit von kurzwirksamen Analoginsulinen bei Typ-1-Diabetes gefasst und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegt hatte, haben viele Diabetiker wochenlang auf die Entscheidung von Ministerin Ulla Schmidt hingefiebert. Viele haben sich auch an unserer Petition beteiligt. Als dann bekannt wurde, dass man im Ministerium eine Sonderregelung für Kinder und Jugendliche durchsetzen wollte, damit diese auch weiterhin uneingeschränkt mit kurzwirksamen Analoginsulinen behandelt werden können, schien die Entscheidung gefallen. Aus Sicht der Analoga-Befürworter war zumindest ein Teilerfolg errungen, ein Kompromiss gefunden worden. Augenscheinlich hat man da die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht, das heißt ohne den G-BA. Denn anstatt die entsprechende Änderungsrichtlinie gemäß BMG-Entscheidung anzupassen, will man dort nicht klein beigeben und zur Not den langen Weg durch die Gerichtsinstanzen antreten. Tatsächlich hat der G-BA - zur Fristwahrung, wie es heißt - zwischenzeitlich bereits Klage gegen das Ministerium eingereicht. Warum man diesen Schritt gegangen ist, ob die Mehrkosten gegenüber Humaninsulin diesen Aufwand überhaupt rechtfertigen und wie es nun weitergeht, erläutert Dr. Rainer Hess, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, im Interview mit Diabetes-Radio.
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Martina Koppelwieser, 9. Juli 2008, 15.04 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Freitag, 27. Juni 2008
Was sich anhört wie eine Fortsetzung des bekannten Songs “MFG” der Fantastischen Vier ist tatsächlich eine Auflistung all der Verbände, denen Heinz Windisch, der erst vor sechs Monaten Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) wurde, direkt oder indirekt vorsteht. Damals war er bereits Präsident des Verbands der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD). Seit wenigen Tagen ist er nun auch Präsident der DDU (Deutsche Diabetes-Union). Wieder einmal sprang er spontan ein, da sein Amtsvorgänger Prof. Eberhard Standl aus - wie es heißt - persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Die DDU - wir erinnern uns - ist wiederum der Dachverband der ärztlichen Fachgesellschaft DDG (Deutsche Diabetes-Gesellschaft), des DDB, des BDKJ (Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher) und des VDBD (Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland). Dieser Dachverband vertritt die Interessen seiner Mitglieder nach außen hin, sei es gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit oder als Vertretung Deutschlands in der Internationalen Diabetesföderation (IDF). Ginge es übrigens nach der DDG, sollte die DDU schon bald im neuen Dachverband Diabetes-Deutschland.de (kurz: DDE) - früher unter der Abkürzung “DD” bekannt - aufgehen oder aufgelöst werden. Und genau diese Diskussion um DD war einer der Gründe, warum der DDB seinem ehemaligen Bundesvorsitzenden Manfred Wölfert das Vertrauen entzogen hatte und Heinz Windisch auf den Plan trat. Nun, so Windisch im Interview mit Diabetes-Radio, werden über Diabetes Deutschland.de wohl Gespräche geführt. Keine Gespräche gibt es hingegen derzeit mit dem Diabetikerbund Bayern e.V. Und das, obwohl sich der Hauptgrund für den Austritt des ehemaligen DDB-Landesverbands aus dem Bundesverband, nämlich das Finanz- und Konsolidierungsproblem, offenbar in Wohlgefallen aufgelöst hat. Wie das so schnell ging, bleibt leider offen. Offensichtlich ist aber, dass man, während andernorts über Ämterteilung nachgedacht wird, in der Diabeteswelt andere Wege geht. Im Dschungel der Organisationen, Ämter und Meinungen in der Diabeteswelt sorgt ein Sturm zurzeit für viel Bewegung. Ob und in welcher Form der Diabetespatient hier am Ende überhaupt noch einen Platz hat, bleibt abzuwarten.
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Martina Koppelwieser, 27. Juni 2008, 20.51 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Dienstag, 10. Juni 2008
Seit mindestens zwei Jahren, seitdem die Diskussion um die kurzwirksamen Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker aufkam, ist immer wieder von zwei relativ neu geschaffenen Institutionen die Rede: vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Als oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland legt der G-BA in Form von Richtlinien fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der Gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden. Ihm obliegt es, auf der Basis von IQWiG-Gutachten Vorgaben zu beschließen und letztendlich - das Einverständnis des BMG vorausgesetzt - die gewünschte Änderungsrichtlinie zu erlassen. Genau dies ist jedoch für die Insulinanaloga bei Typ-1-Diabetes bislang nicht geschehen. Grund genug für DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff, einmal mit einem der bekanntesten Patientenvertreter im G-BA, Dr. Stefan Etgeton, Leiter Fachbereich Gesundheit und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., zu sprechen und ihn zum Thema kurzwirksame Analoginsuline zu befragen. Außerdem erläutert Dr. Etgeton, wie man überhaupt Patientenvertreter wird, welche Aufgaben man als ein solcher hat und welche Position die Patientenvertreter in der Insulinanaloga-Frage eingenommen haben.
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- Der Gemeinsame Bundesausschuss, das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland.
Martina Koppelwieser, 10. Juni 2008, 10.34 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Mittwoch, 4. Juni 2008
Schon lange ist bekannt, dass viele Diabetiker auch an Gefäß- und Herzerkrankungen leiden, die zu einem Herzinfarkt führen können oder eine Bypass-Operation erforderlich machen. Umgekehrt leidet ein relativ großer Anteil der Herz-Kreislauf-Patienten gleichzeitig auch an Diabetes mellitus. Dennoch kommen noch immer viele Diabetiker nach einem kardiovaskulären Ereignis zur Anschlussheilbehandlung (AHB), wie eine Reha-Maßnahme offiziell heißt, in Kliniken, die nicht oder zumindest nicht ausreichend auf die Therapie des Diabetes vorbereitet sind. Damit sich dies möglichst schnell ändert, haben die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e. V. (DGPR) und die Stiftung “Der herzkranke Diabetiker” (DHD) in der Deutschen Diabetes-Stiftung nun gemeinsam das Zertifikat “AHB-Klinik für herzkranke Diabetiker” ins Leben gerufen und auf der 35. Jahrestagung der DGPR, die vom 23. – 24. Mai 2008 in Berlin stattfand, der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Rande der Tagung sprach DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff mit Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, DGPR-Präsidiumsmitglied und Chefarzt der Curschmann-Klinik in Timmendorfer Strand, über dieses neue Zertifikat, das ab sofort an Reha-Kliniken verliehen wird, die sowohl in der Behandlung von Herz- als auch von Diabetespatienten genau definierte Qualitätskriterien erfüllen.
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Martina Koppelwieser, 4. Juni 2008, 18.02 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Dienstag, 20. Mai 2008
“Fine Star” heißt der mit 17.500 Euro dotierte Preis, den Bayer Healthcare in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben hat, um in der breiten Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für die Krankheit zu schaffen. Denn viele Menschen wissen noch immer nicht, dass auch Kinder an Diabetes erkranken können. Und “weil Kinder keine Lobby haben”, so Katrin Jost, Pressemanagerin für den Bereich Diabetes Care der Firma Bayer, hat das Unternehmen beschlossen, sich mit dem Preis “Fine Star” (der übrigens ganz deutsch f-i-n-e ausgesprochen wird) für die kleinen Patienten einzusetzen, die häufig nicht nur unter der Krankheit, sondern auch unter einem gesellschaftlichen Stigma leiden. 
Eines dieser Kinder ist der 13-jährige Typ-1-Diabetiker Nico Münch aus München. Im Gespräch mit DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff erzählt er, wie er mit seinem Diabetes lebt und das er weder als etwas Besonderes behandelt noch bedauert werden will. Aber eigentlich, so unsere Meinung, ist Nico doch ein wenig etwas Besonderes, denn er geht als Diabetiker nicht nur in eine Leistungssportklasse und spielt Fuß- und Volleyball - er ist darüber hinaus auch eins der fünf Jury-Mitglieder, die über die Vergabe des Bayer-Preises entscheiden. Und endgültig zum Exoten macht ihn die Tatsache, dass er als waschechter Münchner nicht etwa Bayern München die Daumen drückt, sondern leidenschaftlicher Anhänger von Mainz 05 ist.
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Martina Koppelwieser, 20. Mai 2008, 21.15 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Donnerstag, 15. Mai 2008
Dann nämlich, so weiß unser heutiger Interviewpartner zu berichten, klappt das auch mit der Lebensstiländerung und dem Abnehmen. Dr. Bernhard Kulzer ist Diplom-Psychologe, Fachpsychologe Diabetes (DDG) und Leitender Psychologe am Diabetes-Zentrum Mergentheim und weiß aus seiner jahrelangen Arbeit mit Diabetikern ganz genau, wo die Stolpersteine liegen auf dem Weg zu weniger Gewicht und mehr Bewegung. Wobei die kurzfristige Gewichtsreduktion offenbar weit weniger problematisch ist, als das neue Gewicht anschließend auch zu halten. Woran das liegt und was Sie tun können, damit Sie mit Spaß bei der Stange bleiben - das erläutert Dr. Kulzer ausführlich im Interview, das DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff am Rande der 43. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in München mit ihm führen konnte.
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Martina Koppelwieser, 15. Mai 2008, 16.05 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Samstag, 3. Mai 2008
Das unterstreicht unser heutiger Gesprächspartner auf dem DDG-Kongress in München, Professor Dr. Hans Hauner, Tagungspräsident der diesjährigen Veranstaltung und Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der TU München. Er fordert nicht nur eine regelrechte “Präventionskultur” in Deutschland, die weit über beispielsweise ein Schulfach “Ernährung” hinausgeht, sondern vor allem auch mehr Bewusstsein für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft. Dies vor dem Hintergrund, dass neuere Studien eindeutig belegen, dass sich die Ernährung der werdenden Mutter nicht nur auf die mögliche Entwicklung eines Schwangerschaftsdiabetes’ auswirkt, sondern auch darüber bestimmen kann, ob das Kind später einmal Übergewicht oder Diabetes Typ 2 bekommt.
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Martina Koppelwieser, 3. Mai 2008, 15.59 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Freitag, 2. Mai 2008
Sie werden es schon mitbekommen haben: It’s DDG-Kongress-Time! Mit anderen Worten: Die DiabSite-Redaktion ist wieder einmal ausgeflogen, um für Sie vor Ort von der 43. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in München zu berichten. Nachdem der Kongress traditionell mit einem Industriesymposium beginnt, geht es auch in unserem ersten Interview um eine Neuheit aus der Industrie - das neue Gerät zur kontinuierlichen Glukosemessung aus dem Hause Abbott Diabetes Care, der FreeStyle Navigator®. Im Gespräch mit DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff erläutert Olaf Weishaupt, Marketing & Customer Service Manager Deutschland und Österreich bei Abbott, für wen das Gerät geeignet ist, wie es funktioniert, was es kann und wo es zu beziehen ist.
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Martina Koppelwieser, 2. Mai 2008, 16.00 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio